Versicherungsbetrug

Versicherungsbetrug ist ein Kavaliersdelikt? Scheinbar scheint dies für ungefähr 25 % der Versicherten zu gelten wie bei regelmäßigen anonymen Befragungen von Versicherten festgestellt wurde. Letztlich geht es in jedem Einzelfall oftmals nur um relativ kleine Beträge, jedoch ist dieser Umstand trotzdem ein Betrugsdelikt.
Gesamtwirtschaftlich gesehen handelt es sich aber letztendlich um einen Betrug an allen Versicherungsnehmern, weil die Versicherungsprämien dann für alle Versicherungsnehmer steigen. Und oftmals prüfen die Versicherungen nicht mehr die Regulierung eines solchen Schadens, da es für die Versicherungen in der Regel kostengünstiger ist diesen „Schaden“ zu regulieren.
Weil der Aufwand der Prüfung erheblich ist um einen Schadensfall zu prüfen, insbesondere bei relativ kleinen Schadenssummen, werden oft Schäden reguliert die in Wirklichkeit gar keine berechtigten Schäden darstellen.

 

Versicherungsbetrug nachweisen

Diese Art von Betrug ist leider gesamtgesellschaftlich sehr verbreitet und wird oftmals fast als sportliche Herausforderung angesehen. Dies führt aber zu einem ausgeprägten Schaden der sich auf alle anderen Versicherungsnehmer auswirkt. Da diese Summe schätzungsweise zwischen 3 und 4 Milliarden liegt, ist der entstandene Schaden für alle ehrlichen Versicherungsnehmer hoch!

Die am meisten betroffenen Versicherungsbereiche sind hier die Hausratsversicherung und die Haftpflichtversicherung. Dieses betrügerische Verhalten von einigen Versicherungsnehmern führt dann zu eigentlich unrechtmäßigen Regulierungen. Und dieses stellt dann im Endeffekt einen Schaden für die „ehrlichen“ Versicherungsnehmer dar: durch unrechtmäßige Auszahlungen werden alle anderen Versicherungsnehmer geschädigt, da diese Gelder bereits für diese Schadensregulierungen verwendet wurde. Und dadurch kommt es dazu, dass alle Versicherungsnehmer höhere Versicherungsprämien zahlen müssen.

Jedoch gibt es auch professionell agierende Betrüger die in eine ganz andere Kategorie zu zählen sind. Hier werden Strukturen geschaffen um auf ausgeklügelte Art und Weise Leistungen von Versicherern zu erschleichen. Und oftmals werden diese Strukturen Bandenmäßig organisiert, die es den Versicherunge fast unmöglich machen dieses Vorgehen, als solches zu erkennen.

Versicherungsbetrug

Teilweise hat die Wirtschaftsdetektei Reimann in Fällen ermittelt, wo angeblich geschädigte Personen sich in Wahrheit zum Teil selbst schwere Verletzungen zugefügt haben, um eine hohe Summe von der Versicherung ausgezahlt zu bekommen. Dies scheint zwar unglaublich, aber in Einzelfällen haben sich Versicherungsbetrüger ganze Körperteile entfernt oder verstümmelt um eine glaubwürdigen Versicherungsbetrug durchzuführen!

Im KFZ Haftpflichtversicherungsbereich wird sehr häufig mit zum Beispiel inszenierten Auffahrunfällen „gearbeitet“ um unrechtmäßig Schadensregulierungen zu erhalten.
Sei es, dass ihr Vordermann plötzlich und unerwartet eine Vollbremsung einlegt und sie nicht mehr rechtzeitig bremsen können und so einen Auffahrunfall verursachen. Oder es werden gezielt Szenarien verursacht, in denen Sie zu einem Spurwechsel genötigt werden, und so ein Unfall herbeigeführt wird. Laut Informationen, die der Wirtschaftsdetektei Reimann vorliegen werden ca. 12 % der gemeldeten Autounfälle fingiert, um unrechtmäßig die Versicherung abzukassieren.

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) schätzt das ungefähr 10% aller gemeldeten Schäden in Wirklichkeit Betrugsdelikte darstellen. Dies führt zu Nachteilen der ehrlichen Versicherungsnehmern, da die Kosten für eine Versicherung für alle steigen werden. Viele Versicherungen leiden darunter, dass sie nur schwer Betrugsfälle aufdecken können jedoch kann die Wirtschaftsdetektei AC hier helfen einen Versicherungsbetrug aufzudecken.

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