Nachbarschaftsstreit

Lärmbelästigungen durch den Nachbarn oder seine Haustiere können die gesamte Nachbarschaft terrorisieren oder die Lebensqualität wird durch den hinterhältigen Nachbar, der sich an ihrem Eigentum vergeht, merklich verschlechtert, all dies ist in Deutschland leider kein Einzelfall. Oft berichten Mandanten der Detektei Reimann von zerstochenen Autoreifen oder angeblich nicht zugestellte Ware, oder die Ware, die beim Nachbar abgegeben wurde, ist nicht mehr auffindbar. Die Detektei Reimann bietet hier umfassende Hilfe und berät Sie wie sich dagegen wehren können. Oftmals benötigen Mandanten gerichtsfeste Beweise und Augenzeugen die gewissen Vorfälle dokumentieren können. Diese Probleme kann die Detektei Reimann durch umfassende Observierungen und genaue Dokumentationen und durch gerichtsfeste Beweismittel für Sie lösen. Wir stehen an ihrer Seite!

Lärmbelästigung

Ein Streit mit den Nachbarn ist in Deutschland wahrlich nichts Ungewöhnliches. Zu viel Lärm, ständige Unruhe, Klopfen und Knallen von Türen, bellende Hunde oder Unsauberkeit, sind typische Auslöser für einen Streit mit dem Nachbarn. In den meisten Fällen legt sich ein Streit mit Nachbarn von alleine wieder und man verträgt sich ohne die Hilfe einer Privatdetektei wieder. Es gibt aber auch solche Fälle von Nachbarschaftsstreitigkeiten, die immer mehr ausufern, sodass es zu Handgreiflichkeiten oder Beschädigungen einhergehend mit Bedrohungen und Beleidigungen kommt.

Ruhestörung

Ein Detektiv der Detektei Reimann sichert und beschafft für Sie wichtige Beweise. Bei Nachbarschaftsproblemen ist die Beweislage ganz entscheidend für den Verlauf von Beschwerden, Anzeigen und Gerichtsverfahren. Als Privatermittler und Privatdetektive beschaffen wir Ihnen rechtsgültige Beweise, die die Verfehlungen Ihrer Nachbarn eindeutig nachweisen.

Häufig gestellte Fragen

Ein Privatdetektiv ist ein wichtiges Instrument, wenn Sie erfolgreich in einem Nachbarschaftsstreit sein möchten. Die Kosten für einen Privatdetektiv in einem Nachbarschaftsstreit liegen ab 50,-€ zzgl. Mehrwertsteuer.

Sie können uns jederzeit, das heißt 24 Stunden / 7 Tage die Woche kontaktieren. Egal ob Sie uns anrufen möchten oder per Mail oder WhatsApp. Wir besprechen dann in Ruhe und kostenlos ihren Fall. Zögern Sie nicht und nehmen Sie sofort Kontakt mit uns auf.

Egal welche Schwierigkeiten Sie momentan plagen: wir werden Ihnen helfen! Wir kalkulieren alle Kosten und sind transparent. Der Stundensatz liegt bei 50,-€ pro Stunde zzgl. Mehrwertsteuer.

Unsere Ermittler sind langjährig im Geschäft und sehr erfahren und keine "Hobbydetektive" wie manch billige Detekteien. Daher ist die Beauftragung eines professionellen Ermittlers nicht ganz billig. Die Kosten für einen Privatdetektiv liegen daher bei 50,-€ plus Mehrwertsteuer pro Stunde.

Hier finden Sie eine Übersicht zum Thema Nachbarschaftsstreit

Muss ich es im Haus es hinnehmen, wenn einer der Mieter oder Nachbarn zu einer Feier die gesamte Nacht lang eine laute Party veranstaltet?

Ein „Recht auf feiern“ gibt es zwischen Nachbarn und Anwohnern nicht. Beeinträchtigungen durch aussergewöhnliche Lärmbelästigung muss der Haus- oder Grundstücksnachbar nicht hinnehmen, vorallem nicht während der Ruhezeiten (normalerweise zwischen 22 und 7 Uhr sowie zwischen 13 und 15 Uhr). Auch außerhalb dieser Zeiten dürfen bestimmte Lärmgrenzwerte nicht überschritten werden. Der Nachbar hat unmittelbar gegen den Ruhestörer einen Anspruch auf Unterlassung (§ 862 BGB).

Wenn Sie ihr Nachbar durch Geräusche und Lärm stört, wenden Sie sich an ihren Vermieter, denn eine diese Nutzungsbeeinträchtigung durch Lärm ist ein Sachmangel der Mietsache. Wiederholt sich dieser Vorgang, also eine fortgesetzte Ruhestörung, obwohl der Mieter sie dem Vermieter mitgeteilt hat, können sie daraufhin die Miete kürze. Sofern der Ruhestörer ebenfalls in einem Mietverhältnis mit demselben Vermieter steht, kann dieser wegen des Mietausfalls Schadenersatz beim Ruhestörer anmelden und nach erfolgloser Abmahnung das Mietverhältnis außerordentlich kündigen.

Rasenmäher

In den meisten Wohn- oder Erholungsgebieten ist es grundsätzlich verboten, den motorbetriebenen Rasenmäher an Werktagen (Montag bis Sonnabend) in der Zeit von 20.00 Uhr bis 07.00 Uhr oder an Sonntagen oder Feiertagezu benutzen. Es gbt aber auch darüber hinaus Einschränkungen  in vielen Gemeinden aus einer örtlichen Satzung wie etwa gemäß § 17 der Polizeiverordnung der Stadt Leipzig motorbetriebene Gartengeräte nur werktags in der Zeit von 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr sowie von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr benutzt werden dürfen.

Kann ein Hundehalter wegen Hundegebell vom Nachbarn belangt werden?

Dauerndes oder länger anhaltendes lautes Hundegebell wird sehr oft als störend empfunden und kann im Einzelfall sogar zu gesundheitlichen oder psychischen Problemen führen. Die Rechtsprechung erkennt daher einen Anspruch auf Unterbindung unzulässigen Lärms durch Hundegebell zu. Ein Hundebesitzer kann sich auch nicht darauf berufen, dass das Hundegebell eine natürliche Verhaltensweise darstellt, auf die er keinen Einfluss habe. Daher ist er verpflichtet, den Hund während der Ruhezeiten in entsprechende präparierten Räumen unterzubringen.

Geruchsbelästigung durch Tiere und Holzkohlegrill

In vielen ländlichen Regionen ist die Haltung von Nutztieren eine ortsübliche Grundstücksnutzung. In diesem Fall muss der Nachbar des Nutztierhalters auch die Gerüche dulden, die von den Tieren ausgehen. Wird allerdings dabei das Maß überschritten, kann der sich gestört fühlende Nachbar von dem Tierhalter einen finanziellen Regress einfordern.

Jeder der gerne im Sommer grillt freut scih schon auf die wärmeren und längeren Sommerabende am Holzkohlegrill. Aber Sie dürfen ihren Nachbar nicht damit belästigen!

Eine exakte gesetzliche Regelung gibt es nicht; die Rechtsprechung ist in dieser Angelegenheit nicht ganz einheitlich. So hat das Amtsgericht Bonn entschieden, dass in den Monaten April bis September einmal im Monat gegrillt werden darf, wenn die Nachbarn zwei Tage vorher informiert werden.

Kinderlärm

Das übliche Maß an Lärm, das durch herumrennen und springen, Trappeln oder Streit der in der Nachbarwohnung lebenden Kindern verursacht werden, ist grundsätzlich hinzunehmen. Wenn allerdings hierdurch ihre Nachtruhe immer wieder beeinträchtigt wird oder wenn die Eltern dem Lärm und Krach ihrer Kinder gar keine Grenzen setzen, können Sie mit Aussicht auf Erfolg gegen den Kinderlärm vorgehen. Entsprechende Ansprüche des Nachbarn bestehen sowohl gegen die Eltern als auch gegen deren Vermieter.

Der Vermieter muss auf Verlangen des Nachbarn auch dann tätig werden, wenn zwar das  Verhalten des Kind sich im Rahmen des Üblichen bewegt, aber das Gebäude nicht den nach den mietvertraglichen Vereinbarungen oder den einschlägigen bautechnischen Regeln zu erwartenden Anforderungen in Bezug auf Schallschutz und Trittschalldämmung entspricht.

Inwieweit kann man gegen Geräuschbelästigungen vorgehen, die durch spielende Kinder in einem in der Nachbarschaft gelegenen Kindergarten verursacht werden?

Der von Kindertagesstätten und Kinderspielplätzen ausgehende Kinderlärm ist gesetzlich geschützt. Bei diesem Kinderlärm handelt es sich ausdrücklich nicht um eine „schädliche Umwelteinwirkung“; die für Industrie- und Sportanlagen geltenden Immissionsgrenzwerte können nicht herangezogen werden. Nachbarn solcher Einrichtungen können daher nicht unter Verweis auf derartige Richt- oder Grenzwerte Unterlassungs- und sonstige Ansprüche wegen störenden Kinderlärms geltend machen.

Bäume, Sträucher, Hecken und Zäune

Wie hoch darf eine Hecke direkt an der Grenze zum Grundstück des Nachbarn maximal sein und sind Grenzabstände zu beachten?

Jeder Eigentümer hat das Recht, sein Grundstück einzuzäunen oder eine Hecke oder Baum anzupflanzen. Es oder sie muss aber die Vorschriften des jeweiligen Baurechts und des Nachbarrechts beachten. So müssen beispielsweise für Anpflanzungen je nach Höhe bestimmte Grenzabstände eingehalten werden. So müssen Pflanzen bis 2 m Höhe mindestens 0,5m von der Grenze entfernt stehen. Verstößt ihr Nachbar gegen diese Bestimmungen, kann die Beseitigung der Bepflanzung oder deren Rückschnitt auf die zulässige Höhe verlangt werden.

Dürfen überhängende Äste von Nachbars Baum einfach abgeschnitten oder herübergewachsene Wurzeln beseitigt werden?

Zweige oder Wurzeln von Nachbars Baum, die die Nutzung des eigenen Grundstücks beeinträchtigen, müssen Sie nihct dulden. Lehnt ihr Nachbar die Beseitigung überhängender Äste ab oder lässt er eine ihm gesetzte Frist ungenutzt verstreichen, so darf man selbst zur Tat schreiten. Zuvor sollte man sich allerdings informieren, ob es in der Gemeinde eine Baumschutzsatzung gibt, die derartige Eingriffe verbietet oder einschränkt.

Sind Wurzeln auf das eigene Grundstück eingedrungen, bedarf es einer vorherigen Aufforderung unter Fristsetzung nicht. Zweige und Wurzeln, welche die Benutzung des eigenen Grundstücks nicht wesentlich beeinträchtigen, müssen allerdings geduldet werden. Ist das Abschneiden von Zweigen oder Wurzeln im Wege der Selbsthilfe gestattet, darf dazu das Nachbargrundstück nicht betreten werden. Auch darf der Schnitt nicht jenseits der Grenze erfolgen.

Wem gehört das Obst, welches von überhängenden Zweigen auf das Nachbargrundstück gefallen ist?

Grundsätzlich gehört das Obst dem Eigentümer des Baumes, und zwar auch dann, wenn es sich an Zweigen befindet, die über die Grundstücksgrenze hängen. Sind die Früchte allerdings bereits auf das Grundstück des Nachbarn gefallen, darf dieser sie aufsammeln und behalten. Pflücken darf sie der Nachbar aber nicht, auch das Schütteln des Baumes ist nicht erlaubt.

Überwachungskamera

Sie haben  zum Schutz vor Einbrüchen Überwachungskameras an den Hauswänden angebracht? Allerdings wird hiervon auch der unmittelbar an das Grundstück grenzende Garten des Nachbarn erfasst. Muss dieser die Videoüberwachung dulden?

Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, welches jedermann den Schutz seiner persönlichen Daten gewährleistet, gilt auch im Verhältnis zwischen Privatpersonen. Der von einer Videoüberwachung Betroffene kann demnach das Unterlassen der Überwachung verlangen, wenn das Interesse des Betreibers der Überwachungsanlage am Schutz seines Eigentums vor unberechtigten Übergriffen das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen nicht überwiegt. Diese Voraussetzung ist hier gegeben, da die Gefahr für das Eigentum des Anlagenbetreibers nicht von dem Nachbarn ausgeht. Der Anlagenbetreiber muss daher den Garten des Nachbarn von der Videoüberwachung ausnehmen.

 

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