Detektei Hamburg

Detektei Hamburg

Egal ob Sie ein Privatmensch sind, der gerne etwas über seine Ahnen in Erfahrung bringen möchte (Ahnenforschung), oder ob Sie herausfinden möchten, ob ihr Ehepartner untreu ist, oder wenn Sie ein Firmeninhaber aus Hamburg sind, der eine Bewerberüberprüfung durchführen möchte: Die Detektei Reimann ist der richtige Experte für Sie in ganz Hamburg und auch im Umland.

Detektei Hamburg: Transparente Kostenaufstellung

Wir bieten ihnen ein vollumfängliches Paket an inklusive einer transparenten Kostenaufstellung und einem nachvollziehbaren Honorar. Wenn Sie wünschen erhalten Sie unsere Dienstleistungen innerhalb von 12 bis 24 Stunden nachdem wir mit ihnen ein kostenloses Erstberatungsgespräch geführt haben. Unsere Detektive, die von uns in Hamburg eingesetzt werden, sind langjährige Kooperationspartner der Detektei Reimann und führen vor Ort die Ermittlungen durch, die nur den allerhöchsten Qualitätsansprüchen genügen.

Detektiv in Hamburg

Die Kosten, die ihnen durch einen Detekteieinsatz entstehen, sind teilweise erstattungsfähig. Trotzdem ist es für unsere Mandanten wichtig, dass sie eine transparente Kostenübersicht haben und wissen wie hoch konkret die Kosten sind. Das bedeutet das wir in unseren Preisen und Dienstleistungen absolut transparent sind und dies beinhaltet unter anderem das wir in unserem berechneten Stundenpreis alle Tätigkeiten inkludiert haben wie zum Beispiel: Anfertigung eines ausführlichem Tagesberichtes, Fotos und ggf. Videoaufnahmen, Ermittlung vor Ort, Recherchekosten, Fahrtkosten, Treibstoffkosten, Spesen.

Detektei Hamburg: Mietnomaden

Einen Mietnomaden in der Wohnung oder in einem Mietobjekt als „Mieter“ in Hamburg zu haben, kann für den Eigentümer viel Ärger bedeuten.  Nicht gezahlte Mieten, zurückgelassene Müllberge und Beschädigungen in den Räumen bringen den Vermieter teilweise an den Rand eines Ruins. Mietmängel werden erfunden, um Mietzahlungen zu mindern oder Teile der Immobilie werden beschädigt,verschmutzt oder verwüstet. Wer soll das bezahlen, wenn die Mieter dann plötzlich spurlos verschwunden sind? Die Liste der möglichen Schäden und Unannehmlichkeiten für den Vermieter und Immobilienmakler ist lang – wie die Fälle unserer Detektei Hamburg zeigen.

Detektei Hamburg: Betriebsspionage

Betriebsspionage wird bezeichnet, wenn ein Mitarbeiter eines Unternehmens innerbetriebliche Angelegenheiten, Vorgänge und Geschäftsgeheimnisse an unbefugte dritte Personen weiter gibt. Wird ein Fall von Betriebsspionage entdeckt, führt dies zur sofortigen Entlassung des Mitarbeiters und zur gerichtlichen Bestrafung mit Zahlung einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe. Es ist auch mit einer Schadenersatzforderung des ehemaligen Auftraggebers zu rechnen.

Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie ein kostenloses Erstberatungsgespräch!

Detektei Hamburg

Die Detektei Reimann führt für Sie Ermittlungen in folgenden Hamburger Stadtgebieten durch: Hamburg-Altstadt, Billbrook, Billstedt, Borgfelde, Finkenwerder, HafenCity, Hamm, Hammerbrook, Horn, Kleiner Grasbrook, Neustadt, Neuwerk (Exklave), Rothenburgsort, St. Georg, St. Pauli, Steinwerder, Veddel, Waltershof, Wilhelmsburg. Altona-Altstadt, Altona-Nord, Bahrenfeld, Blankenese, Groß Flottbek, Iserbrook, Lurup, Nienstedten, Osdorf, Othmarschen, Ottensen, Rissen, Sternschanze, Sülldorf. Eidelstedt, Eimsbüttel, Harvestehude, Hoheluft-West, Lokstedt, Niendorf, Rotherbaum, Schnelsen, Stellingen. Alsterdorf, Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Dulsberg, Eppendorf, Fuhlsbüttel, Groß Borstel, Hohenfelde, Hoheluft-Ost, Langenhorn, Ohlsdorf, Uhlenhorst, Winterhude. Bergstedt, Bramfeld, Duvenstedt, Eilbek, Farmsen-Berne, Hummelsbüttel, Jenfeld, Lemsahl-Mellingstedt, Marienthal, Poppenbüttel, Rahlstedt, Sasel, Steilshoop, Tonndorf, Volksdorf, Wandsbek, Wellingsbüttel, Wohldorf-Ohlstedt. Allermöhe, Altengamme, Bergedorf, Billwerder, Curslack, Kirchwerder, Lohbrügge, Moorfleet, Neuallermöhe, Neuengamme, Ochsenwerder, Reitbrook, Spadenland, Tatenberg. Altenwerder, Cranz, Eißendorf, Francop, Gut Moor, Harburg, Hausbruch, Heimfeld, Langenbek, Marmstorf, Moorburg, Neuenfelde, Neugraben-Fischbek, Neuland, Rönneburg, Sinstorf, Wilstorf.

Unsere Ermittlungen werden professionell und hochwertig dokumentiert damit Sie einen absoluten Überblick über unsere Dienstleistung erhalten.

Ihre Detektei in Hamburg hilft Ihnen bei wirtschaftlichen und privaten Angelegenheiten
Die Reimann Privat- und Wirtschaftsdetektei Hamburg ist qualifiziert, vor Gericht verwertbare Beweise zu erstellen, die dann bei Anlässen wie Untreue, Unterhaltspflicht, Mobbing oder Betrugsfälle mit Sachbeschädigung zu Ihren Gunsten vorgelegt werden können.

Arbeitnehmer muss Detektivkosten zahlen!

LAG Baden-Württemberg, Urt. v. 21.4.2020 – 19 Sa 46/19

Der Kläger arbeitete langjährig als leitender Angestellter für die Beklagte. In dieser Zeit leistete er sich zahlreiche Eskapaden auf Kosten der Beklagten, wie vermeintliche „Geschäftsessen“, „Geschäftsreisen“ nach New York mit Theater- und Baseballspielbesuchen sowie diverse Reisen zu Champions League Spielen. Insgesamt handelte es sich nach Ansicht des LAG durchweg um privat motivierte Ausgaben, die der Kläger jahrelang absichtlich als dienstliche Ausgaben ausgab. Der Beklagten entstand dadurch ein Schaden von mehreren 100.000 €.

Nachdem die Beklagte durch anonyme Meldungen von den Aktivitäten des Klägers Wind bekommen hatte, beauftragte sie eine Rechtsanwaltskanzlei damit, das genaue Ausmaß des Fehlverhaltens des Klägers zu ermitteln. Für diese Ermittlungsarbeit stellte diese Kanzlei der Beklagten später rund 200.000 € in Rechnung. Nach Erhalt des Ermittlungsberichtes kündigte die Beklagte dem Kläger fristlos.

Im Rahmen des Gerichtsverfahrens wegen der Kündigung, verklagte die Beklagte den Kläger ihrerseits, die Kosten der Ermittlungsarbeit iHv 200.000 € ihr zu erstatten.

Das LAG befasste sich in seinem Urteil mit folgender Frage:

Ist ein Arbeitnehmer verpflichtet, die Kosten für Ermittlungen zu bezahlen, die der Arbeitgeber in Auftrag gegeben hat und die dazu führten, dass eine wirksame fristlose Kündigung ausgesprochen werden konnte?

Zur Beantwortung dieser Frage ist § 12a I S. 1 ArbGG heranzuziehen. Grundsätzlich gilt in bürgerlichen Gerichtsstreitigkeiten der Grundsatz, dass der „Verlierer“ die Anwaltskosten des „Gewinners“ bezahlen muss.

In arbeitsrechtlichen Streitigkeiten wird davon jedoch gemäß § 12a I S.1 ArbGG abgewichen: Solange die Streitigkeit zum ersten Mal, also in der 1. Instanz, verhandelt wird (dh. nicht im Berufungs- oder Revisionsverfahren), muss der „Verlierer“ nicht die Anwaltskosten des „Gewinners“ bezahlen! Jeder zahlt seine Anwaltskosten selbst.

Dadurch soll vermieden werden, dass ein Arbeitnehmer deshalb nicht gegen seinen Arbeitgeber vorgeht, weil er Angst hat, dessen Anwalt nicht bezahlen zu können. So wird der üblicherweise finanziell schwächere Arbeitnehmer in seiner Position gegen den Arbeitgeber gestärkt.

§ 12a I S. 1 ArbGG ist zwar eigentlich nur für Anwaltskosten gedacht. Zur Unterstützung des Arbeitnehmers wird aber der Anwendungsbereich von § 12a I S.1 ArbGG ausgedehnt:

Selbst wenn eine Partei den Rechtsstreit gewinnt, muss sie in der ersten Instanz grundsätzlich alle Ausgaben, die sie zur Vorbereitung und Herbeiführung des Prozesses getätigt hat, selbst tragen. Davon sind grundsätzlich auch die Ermittlungskosten einer Detektei oder Rechtsanwaltskanzlei erfasst.

Von dieser Regel kann jedoch eine Ausnahme gemacht werden, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

1. Der Arbeitgeber muss aufgrund eines konkreten Tatverdachtes ermitteln lassen.

Das bedeutet, dass der Arbeitgeber Kenntnis von einem speziellen Fehlverhalten des Arbeitnehmers haben muss. Ermittlungen „ins Blaue hinein“, bei denen man dann zufällig ein Fehlverhalten des Arbeitnehmers aufdeckt (sog. „Zufallsfunde“), sind nicht erstattungsfähig.

2. Der Arbeitnehmer, gegen den ermittelt wird, muss tatsächlich einer vorsätzlichen Pflichtverletzung überführt werden. Ergeben die Ermittlungen also kein Fehlverhalten des Arbeitnehmers, kann diesem die Ermittlung nicht in Rechnung gestellt werden.

3. Die Ermittlungen müssen erforderlich gewesen sein. Dies ist insbesondere der Fall, wenn sich der betroffene Arbeitnehmer weigert, selbst zur Aufklärung beizutragen oder zu wenig oder falsche Informationen preisgibt. Es ist auch nicht unbedingt notwendig, dass zuvor eine unternehmensinterne Ermittlung durchgeführt wird, nachdem eine Detektei oder Kanzlei, die außerhalb des Unternehmens steht, wohl objektivere Ergebnisse hervorbringen wird.

4. Wichtig ist zudem, dass nur die Ermittlungskosten erstattet werden können, die bis zum Ausspruch der Kündigung angefallen sind. Spricht der Arbeitgeber also die Kündigung aus und entscheidet sich dann dafür, weitere, an die erste Ermittlung anknüpfende Folgeaufträge zu erteilen, muss er dies auf eigene Kosten tun.

In dem verhandelten Fall wurden diese Voraussetzungen bejaht, der Arbeitnehmer musste daher die Ermittlungskosten iHv 66.500 € bezahlen. Die restlichen Ermittlungskosten nicht, denn diese waren ohne die obigen Voraussetzungen angefallen. 

Verwiesen soll noch auf das Urteil des BAG zu erstattbaren Detektivkosten vom 29.6.2017 – 2 AZR 597/16: Danach sind auch Detektivkosten vom AN zu erstatten, wenn Sie zu einer wirksamen fristlosen Kündigung führten.

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