Detektei Düsseldorf

Detektei Düsseldorf

In Düsseldorf und Umgebung ermittelt für Sie die Privat- und Wirtschaftsdetektei Reimann. Unsere Mandanten aus Düsseldorf schätzen unsere diskreten Ermittlungsmethoden und unsere transparente Honorargestaltung und seriösen Ermittlungstechniken. Wir ermitteln für unsere Mandanten aus Düsseldorf auch im Bereich des Anlagebetrugs und oft haben unsere Ermittler ein Szenario vorgefunden, das sehr systematisch unsere Mandanten dazu bringen sollte in ein „unwiderstehliches Anlageobjekt“ zu investieren. Dieses Angebot dieser meistens sehr clever vorgehenden Anlagebetrüger verspricht dann nicht selten, das der Mandant sehr hohe Renditen, die angeblich mit irgendwelchen Zertifikaten oder durch „intelligentes Risikomanagement“ abgesichert ist und so, dass Investitionsrisiko des Mandanten so gut wie auf „null“ reduziert wird. Oft wurde unseren Mandanten aus Düsseldorf und Umgebung ein scheinbar unwiderstehliches Anlageobjekt vorgestellt, welches eine hohe Rendite verspricht und dann auch noch völlig ohne Risiko für den Mandanten sein sollte. Es ist dann leider oft der Fall das diese „tollen Anlagemöglichkeiten“ innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums abgeschlossen werden sollen.

Detektei Düsseldorf: Wir kennen die Tricks der Betrüger

Nicht selten offerieren diese Betrüger Anlagemöglichkeiten im Ausland, wo es die besten Renditen geben soll. Die Realität sieht anders aus: Es erleichtert den Betrügern den Anlagebetrug bzw. Kapitalanlagebetrug.
Die Wirtschaftsdetektei Reimann bietet ihnen hier die Möglichkeit diesen Anlagebetrügern auf die Schliche zu kommen und unter Umständen auch zur Rückführung der bereits verlorenen Gelder. Handeln Sie und kontaktieren Sie uns jetzt!

 

Privatdetektiv in Düsseldorf

§ 264a Kapitalanlagebetrug

(1) Wer im Zusammenhang mit
1. dem Vertrieb von Wertpapieren, Bezugsrechten oder von Anteilen, die eine Beteiligung an dem Ergebnis eines Unternehmens gewähren sollen, oder
2. dem Angebot, die Einlage auf solche Anteile zu erhöhen,
in Prospekten oder in Darstellungen oder Übersichten über den Vermögensstand hinsichtlich der für die Entscheidung über den Erwerb oder die Erhöhung erheblichen Umstände gegenüber einem größeren Kreis von Personen unrichtige vorteilhafte Angaben macht oder nachteilige Tatsachen verschweigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Absatz 1 gilt entsprechend, wenn sich die Tat auf Anteile an einem Vermögen bezieht, das ein Unternehmen im eigenen Namen, jedoch für fremde Rechnung verwaltet.
Nach den Absätzen 1 und 2 wird nicht bestraft, wer freiwillig verhindert, dass auf Grund der Tat die durch den Erwerb oder die Erhöhung bedingte Leistung erbracht wird. Wird die Leistung ohne Zutun des Täters nicht erbracht, so wird er straflos, wenn er sich freiwillig und ernsthaft bemüht, das Erbringen der Leistung zu verhindern.

§ 263 Betrug

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,
2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
3. eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,
4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger oder Europäischer Amtsträger mißbraucht oder
5. einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht hat.

Betrugsfall aus der Region Düsseldorf:

RATINGEN/DÜSSELDORF (RP Online 10.05.2019)

Seit langem schwelt ein Verfahren gegen eine ehemalige „Verkäufertruppe“, die in den Jahren 2008 bis 2010 vom Gewerbegebiet in Ratingen West aus operierte. Etliche Millionen soll sie mit dem vorbörslichen Aktienverkauf für das Schweizer Start-UpSwissCell“ eingesammelt haben.
Die Idee dahinter hörte sich aufregend an: Extrem leichte Bauplatten, nach Bienenwabenart aus kunststoffgetränktem Papier und extrem preiswert auf vollautomatischen Maschinen produziert. Damit wollte man nicht weniger als den Bau von Fertighäusern revolutionieren. Zusatz-Gag: Die mobilen Produktionsmaschinen sollten direkt an der Baustelle vorfahren. Per Schnittmuster-Steuerung sollten sich die einzelnen Platten ohne große Nacharbeit gleich zu kompletten Rohbauten zusammensetzen lassen.
Per heftiger und mittlerweile verbotener Telefon-Akquise, mit Hochglanz-Verkaufspräsentationen im großen Stil und generösen Fahrten zur Fabrik nach Kiel wurden 450 Anleger geködert. Mehr als drei Millionen Euro in kleinen Scheinen sollen laut Anklage eingesammelt und an die Schweizer Muttergesellschaft überwiesen worden sein.
Die üblichen Provisionen, die Kosten für die 700-qm-Residenz in Ratingen und die fürstlichen Gehälter waren gleich einbehalten worden. Mit den restlichen Millionen hätte der Bau der Produktionsmaschinen in Kiel anlaufen sollen, alles lief hervorragend – so hatte es zumindest der damalige Geschäftsführer mitgeteilt.
Stattdessen war spätestens nach Verlesung der Anklage klar: Alles soll nur eine vorgegaukelte Fassade und von Beginn an ein gewerbsmäßiger Betrug gewesen sein. So war besagte „Vorführ-Maschine“ in Kiel, zu der man die Anleger gekarrt hatte, eine aus Kunststoff zusammengebastelte Attrappe. Die AG nach Schweizer Recht war nicht wirklich eine, so dass die deutsche Aufsichtsbehörde Bafin den offiziellen Handel mit den Schweizer Papieren untersagt hatte. Zwei der Drahtzieher waren nun zum Prozessauftakt am Düsseldorfer Landgericht gekommen, der Ältere davon im Rollstuhl und nur beschränkt verhandlungsfähig. Der dritte Angeklagte und Gründer des Firmengeflechts hatte sich vorab mit einem Herzanfall entschuldigen lassen, das Verfahren gegen ihn wird abgetrennt.

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