Detektei Bremen

Detektei Bremen

Sie suchen eine Detektei in Bremen? Dann wenden Sie sich an uns denn die Detektei Reimann ermittelt für Sie in Bremen und Umgebung. Wir helfen Ihnen, wenn Sie zum Beispiel den Hintergrund von Bewerbern prüfen möchten, die sich bei ihnen bewerben oder Sie möchten gerne wissen, ob ihr Mitarbeiter einer unerlaubten Nebenbeschäftigung nachgeht.

Privatdetektiv in Bremen

Wird ein Arbeitnehmer in Bremen aufgrund seiner Nebenbeschäftigung abgemahnt oder gar gekündigt, sollte zunächst geprüft werden, ob es sich um eine zulässige oder unzulässige Nebenbeschäftigung handelt. Ist die Nebenbeschäftigung zulässig, kann die Abmahnung als unzulässig und die Kündigung als unwirksam angesehen werden. Ist die Nebenbeschäftigung hingegen als unzulässig einzustufen, muss geprüft werden, ob Grad und Auswirkung der Nebentätigkeit als wirklich gravierend einzustufen sind. Dann kann im Einzelfall auch eine Abmahnung entbehrlich sein und der Arbeitnehmer direkt gekündigt werden.
Bei einem gravierenden Verstoß gegen das Wettbewerbsverbot etwa, also wenn der Arbeitnehmer mit seiner Nebenbeschäftigung in Konkurrenz zum Arbeitgeber tritt, kann durchaus die Kündigung eine gerechtfertigte Konsequenz sein. Es ist also im Einzelfall zu entscheiden, ob eine Kündigung als Reaktion auf eine Nebenbeschäftigung gerechtfertigt ist oder nicht. Im Zweifel wird dies nur ein Fachanwalt für Arbeitsrecht fachkundig beantworten können.
Verhaltensbedingte Kündigungsgründe
Eine verhaltensbedingte Kündigung ist gerechtfertigt, wenn Umstände im Verhalten des Arbeitnehmers vorliegen, die ein verständig urteilender Arbeitgeber zum Anlass für eine Kündigung nehmen würde. Erforderlich ist eine erhebliche Verletzung von Vertragspflichten. Durch das Verhalten des Arbeitnehmers müssen beispielsweise konkrete Störungen im Leistungs- beziehungsweise im Vertrauensbereich auftreten.
Dies ist der Fall bei Verletzung von vertraglichen Haupt- und Nebenpflichten, zum Beispiel Schlechtleistung, ständiges Zuspätkommen, Verletzung von Anzeige- oder Nachweispflichten im Krankheitsfall, Nebentätigkeit trotz Vorlage einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, eigenmächtiger Urlaubsantritt, private unerlaubte Telefonnutzung für Ferngespräche, Verstöße gegen die betriebliche Ordnung (Alkoholmissbrauch während der Arbeitszeit, Rauchen in gefährdeten Arbeitsbereichen), Verstöße gegen Verschwiegenheitspflicht, rechtswidrige Arbeitsverweigerung, Beleidigungen und Tätlichkeiten gegenüber Arbeitskollegen, sexuelle Belästigung, strafbare Handlungen im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis (zum Beispiel Diebstahl im Betrieb, Betrug bei der Zeiterfassung) oder vielfache Lohnpfändungen, wenn durch den Arbeitsaufwand die Lohnbuchhaltung gestört wird.

Wirtschaftsdetektei Bremen

Die verhaltensbedingte Kündigung ist nicht als Sanktion für die vergangene Pflichtverletzung zu verstehen. Vielmehr muss sich die vergangene Pflichtverletzung auch zukünftig negativ auswirken.
Die Rechtsprechung verlangt vor Ausspruch einer verhaltensbedingten Kündigung im Regelfall je nach Schwere des Verstoßes mindestens eine, gegebenenfalls auch mehrere vorherige einschlägige Abmahnungen.
Die idealerweise schriftlich erfolgende Abmahnung hat die Funktion, dem Arbeitnehmer die ihm vorgeworfenen Verfehlungen zu benennen und ihm Gelegenheit zu einer Verhaltensänderung zu geben. Dem Arbeitnehmer wird durch die Abmahnung angezeigt, worin sein Fehlverhalten lag, wie er sich korrekt zu verhalten hat und dass er mit einer Kündigung zu rechnen hat, wenn sich sein Verhalten nicht ändern sollte. In jedem Fall muss vor der verhaltensbedingten Kündigung überprüft werden, ob die Möglichkeit der Beschäftigung an einem anderen Arbeitsplatz besteht und eine Interessenabwägung unter Berücksichtigung der Gesamtumstände vorgenommen werden.
Keine verhaltensbedingten Kündigungsgründe sind
• der Abkehrwille, d.d.ein Arbeitnehmer hat das Recht, sich nach einem anderen Arbeitsplatz umzuschauen
• außerbetriebliches Verhalten, es sei denn, das Arbeitsverhältnis wird dadurch konkret gestört.
Wenden Sie sich an die Privat- und Wirtschaftsdetektei Reimann wenn Sie in Bremen zuverlässige Ermittler benötigen. Wir arbeiten unauffällig für unsere Mandanten und erstellen für Sie ein passendes Ermittlungskonzept mit transparenter Preisgestaltung und perfekt auf ihren Fall eingestellte Ermittler vor Ort.( Quelle: Handelskammer Bremen )

Betrug in Bremen weitverbreitet

Als Vermieter oder Immobilienmakler in Bremen ist es heute sehr wichtig, darauf zu achten, welche Mieter eine Wohnung, ein Haus oder andere Mietobjekte beziehen. In der Regel wird dafür die Bonität der neuen Mieter durch eine Auskunftei oder einen Detektiv überprüft, um Mietausfälle zu vermeiden. Leider gelingt es in Bremen unseriösen Mietern immer wieder, Immobilienmakler und Ihre Vermieter in Bremen hinters Licht zu führen – sei es zum Beispiel durch falsche Angaben oder gefälschte Dokumente. Die Wirtschaftsdetektive der Detektei Reimann in Bremen haben sich auf Mieterprüfungen spezialisiert, sodass unsere Ermittler dem Immobilienmakler oder Vermieter mit schnellen Auskünften helfen kann. Weiterführend helfen unsere Privatdetektive für Immobilienmakler Ihnen, wenn Sie Probleme mit Mietnomaden, Schuldnern, fehlenden Anschriften und Mietschäden haben.
Im bremer Makler- und Privatbereich, geben sich viele Vermieter immer noch mit der Vorlage einer Lohnabrechnung oder von Bankauszügen zufrieden. Eine weitere Prüfung der Bonität des Mieters, in Form einer Mieterprüfung, erfolgt dann nicht mehr, denn dies ist mit zusätzlichen Kosten und Aufwand verbunden. Ein fataler Fehler, vor dem wir Sie als Wirtschaftsdetektei eindringlich warnen möchten. Denn der Erfahrung unserer Detektive in Bremen nach, werden diese Dokumente oft gefälscht oder ausgebessert, um den Mieter in einem besseren Licht erscheinen zu lassen und eine Bonität vorzutäuschen. Sie tun gut daran, trotzdem eine professionelle Mieterprüfung die Detektive unserer Privatdetektei durchzuführen, um auf der sicheren Seite zu sein. Unsere Wirtschaftsdetektive bieten die Durchführung von Mieterprüfungen bei Unternehmen und Privatleuten für Immobilienmakler und private Vermieter in Bremen an.

Strafbefehl gegen Bremer Betrüger-Paar
(Quelle: Weser Kurier)

Wegen mehrerer Betrugs- und Untreuehandlungen hat das Amtsgericht Bremen einen Strafbefehl gegen einen ehemaligen Jura-Professor und seine Frau erlassen. Die Angeklagten waren zur Verhandlung nicht erschienen.

Ein ehemaliger Jura-Professor und eine frühere Stiftungs-Geschäftsführerin als Angeklagte vor Gericht – das hat Seltenheitswert. Am Freitag sollte sich das Ehepaar wegen teils gemeinschaftlich verübter Betrugs- und Untreuedelikten vor dem Amtsgericht verantworten, doch die beiden zogen es vor, nicht zu erscheinen. Abgeschlossen wurden das Verfahren trotzdem. Das Schöffengericht verhängte gegen die Eheleute Strafbefehle, die Haftstrafen zur Bewährung von jeweils einem Jahr sowie Geldstrafen von insgesamt 3600 Euro vorsehen.
Das Ehepaar hat sich über die Jahre in Bremen durch eine ganze Reihe mutmaßlicher Betrügereien einen Ruf wie Donnerhall erworben. So wurde dem früheren Lehrstuhlinhaber an der Universität Bremen vorgeworfen, in mehreren Fällen Häuser gekauft zu haben und den Eigentümern den Kaufpreis schuldig geblieben zu sein, unter anderem in Borgfeld. In dem Zusammenhang waren mehrere Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. Trotz dieser Vorgeschichte hatte der einst renommierte, inzwischen hoch verschuldete Jurist im Frühjahr 2019 erneut versucht, über einen Makler eine teure Immobilie in Oberneuland zu erwerben. Das Geschäft kam nicht zustande, weil der Vermittler bei einer Wirtschaftsauskunftei eine Bonitätsauskunft einholte, die desaströs ausfiel.
Trotz seiner faktischen Mittellosigkeit lebte das Ehepaar, das zwei gemeinsame Kinder hat, gern auf großem Fuß und quartierte sich zeitweise in gehobenen Hotels ein, deren Betreiber am Ende auf dem größten Teil der Rechnung sitzen blieben.
In der Anklage, die die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht erhoben hatte, fand sich allerdings nur ein sehr kleiner Teil dieser mutmaßlichen Delikte wieder. Sie reduzierte sich auf drei Fälle. In einem davon ging es um Untreuehandlungen zulasten der eigenen Kinder, denen aus einem Vermächtnis jeweils knapp 100.000 Euro zustehen. Als gesetzliche Vertreter hatten die Eheleute nach Darstellung der Staatsanwaltschaft über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder Teilbeträge von den Konten der Kinder auf andere Konten umgebucht, später abgehoben und für eigene Zwecke verwendet.
Abzweigung aus Stiftungsvermögen
Ein zweiter Betrugsvorwurf der Staatsanwaltschaft zielte auf nicht bezahlte Handwerkerrechnungen. Der dritte hatte mit einem Skandal zu tun, der im Frühjahr 2018 die in Bremen ansässige Günter-Grass-Stiftung erschütterte. Damals wurde bekannt, dass die Angeklagte vor ihrem Ausscheiden als Geschäftsführerin im Sommer 2017 einen größeren Geldbetrag aus dem Stiftungsvermögen abgezweigt hatte. Später legten die Eheleute vor einem Notar ein gemeinschaftliches Schuldanerkenntnis über einen Betrag von 23.660 Euro ab.
Diese Sachverhalte hätten am Freitag in einer öffentlichen Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht aufgeklärt werden sollen. Zum Prozessbeginn um 9 Uhr waren das Schöffengericht, der Staatsanwalt und die beiden Strafverteidiger im Sitzungssaal versammelt, nur die beiden Angeklagten glänzten durch Abwesenheit. Nach kurzen rechtlichen Beratungen zwischen den Prozessparteien wurde entschieden, das Verfahren per Strafbefehl zu erledigen. Binnen 14 Tagen wird nun eine Erklärung von den Eheleuten erwartet, ob sie ihn akzeptieren. Falls nicht, wird es voraussichtlich einen zweiten Termin geben.
Schaden im hohen fünfstelligen Bereich
In den Zuschauerreihen verfolgte mit Peter Bischoff auch einer der Geschädigten die kurze Verhandlung. Im Zusammenhang mit einem gerade noch rechtzeitig gestoppten Hausverkauf an das betrügerische Ehepaar war dem Worpsweder Rentner ein Schaden im hohen fünfstelligen Bereich entstanden. Nach der Verkündung des Strafbefehls wirkte Bischoff konsterniert.
Gemessen daran, dass die jetzt verurteilten Eheleute seit vielen Jahren immer wieder gutgläubige Menschen um ihr Hab und bringen, sei das Urteil enttäuschend. „Im Verhältnis zu den Taten ist das nicht angemessen“, sagte Bischoff. Leider werde den Geschädigten nicht einmal dabei geholfen, den aktuellen Wohnsitz des Ex-Professors und seiner Frau in Erfahrung zu bringen. Der Worpsweder will sich bei der Staatsanwaltschaft dafür einsetzen, dass sie sich mit dem Strafbefehl nicht zufrieden gibt. Sein Ziel bleibe es, dass der einstige  Rechtsprofessor „endlich mal in den Knast geht“.

Open chat