Ist mein Partner treu?

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Wir erhielten einen Anruf von einer besorgten Mandantin, die uns beauftragte, ihren Partner zu observieren. Sie hatte seit kurzer Zeit den Eindruck, dass ihr Partner eine Affäre hat und konnte uns im Vorfeld einige Verhaltensweisen nennen, die auf ein solches Verhalten schließen ließen. Wir haben dann ein kostenloses Beratungsgespräch mit der Dame geführt und ihr unsere Ermittlungsstrategie in diesem Fall erläutert. Uns wurde dann der Auftrag erteilt, um mit der Observation zu beginnen und die Mandantin lieferte uns zudem wichtige Informationen zu ihrem Partner und so konnten wir dadurch ein Bewegungsprofil des verdächtigen Partners erstellen.
Der Einsatzort unseres Ermittlers war in einer mittelgroßen Stadt in Deutschland mit guter Verkehrsanbindung zu den Nachbarorten und umliegenden Gemeinden.
Nachdem uns die Mandantin noch zusätzliche wichtige Informationen zu der Zielperson mitteilte, konnten wir innerhalb von knapp 12 Stunden mit der Ermittlung in diesem Fall beginnen.

Die Zielperson fuhr mit ihrem Fahrzeug zur Arbeitsstelle, parkte auf dem firmeneigenen Parkplatz und ging anschließend direkt in das Gebäude wo sich unter anderem das Büro der Zielperson befand. Durch unseren Ermittler wurde geprüft, ob sich die Zielperson während der Arbeitszeit vom Arbeitsplatz entfernt hat oder ob es zu Auffälligkeiten gekommen ist, die sich von dem beschriebenen Tagesablauf der Mandantin unterschieden. Nach 5 Stunden hat unser Detektiv dann dokumentiert wie der Verdächtige sein Büro verließ und offensichtlich seine Mittagspause verbringen wollte. Unser Ermittler ist dann zu Fuß der Zielperson gefolgt und konnte beobachten das diese sich in ein bekanntes Schnellrestaurant begeben hat, um sich etwas zu essen zu bestellen. Unser Ermittler hat sich einen unauffälligen Sitzplatz im Schnellrestaurant gesichert und konnte von dort aus beobachten, dass der Verdächtige während er aß, oft sein Handy schaute und prüfte offensichtlich Nachrichten, die er auf seinem Handy erhalten hat. Nach ungefähr 30 Minuten hat die Zielperson ihr Mahl beendet und hat dann das Schnellrestaurant verlassen, und unser Detektiv bemerkte, dass der Partner unser Mandantin den gesamten Fußweg zu seinem Arbeitsplatz angeregt telefonierte und das Gespräch erst beendete als er am Firmengelände angekommen war. Die Zielperson ging in das Gebäude und konnte nicht weiter beobachtet werden, weil sich das Büro bzw. der Arbeitsplatz der Zielperson in der Hofinnenseite der Firma befand. Wir konnten also nur sehen, ob und wann die Zielperson das Büro verlassen hat und ob sie sich wieder zurückbegeben hat. Der Instinkt unseres Ermittlers vor Ort sagte ihm das es wahrscheinlich zu einem hohen Erkenntnisgewinn führen würde, wenn er sich Zugang zu dem hinteren Teil des Firmengelände verschaffen könnte um zu beobachten welches Verhalten die Zielperson während der Arbeitszeit an den Tag legt. Die Hofinnenseite war durch ein großes Tor verschlossen, was sich nur öffnete, wenn man eine Klingel betätigte und dann schob sich das Tor in die linke Richtung, was beobachtet werden konnte wie eine Gartenbaufirma dort klingelte.

Dieser Öffnungsvorgang dauerte ungefähr einem Zeitraum von 30 bis 40 Sekunden und dann schloss es wieder. Es konnte beobachtet werden das nach ungefähr 2,5 Stunden die Gartenbaufirma das Gelände wieder verlassen hatte. Unser Detektiv hat sich die Kontaktdaten und den Firmennamen der Gartenbaufirma notiert und wartete nun darauf das irgendetwas passiert aber bis auf ein paar Boten, die das Gelände betraten und kurz danach wieder verließen konnte kaum Aktivität festgestellt werden. Nach einem Zeitraum von ca. 2 Stunden hatte die Zielperson offensichtlich ihren Arbeitstag vollendet und begab sich direkt vom Firmeneingang zu seinem geparkten Fahrzeug, und der Ermittler folgte dem Verdächtigen. Der Verdächtige stieg in sein Fahrzeug und fuhr los und unser Ermittler folgte ihm. Wir konnten beobachten, dass die Zielperson sich auf direktem Wege zu einer Tankstelle begab, wo er sein Fahrzeug betankte und dann die Fahrt weiter fortsetzte. Interessant war das die Zielperson danach nicht die Fahrt nach Hause antrat, sondern in Richtung einer Bundesstraße fuhr, um sich von dort aus in den nächstgelegen kleineren Ort zu begeben. Die Fahrtzeit betrug ungefähr 15 Minuten und endete vor einem kleinen Café, vor dem die Zielperson ihr Fahrzeug parkte.

Der Ermittler konnte sich in der Nähe des Café einen Parkplatz ergattern und filmte nun unauffällig das geparkte Fahrzeug der Zielperson und konnte auch filmen wie der Verdächtige sich in das Café begab. Das Café war zudem Zeitraum gut besucht und der Ermittler ging nun ebenfalls in das Café und konnte sehen das die Zielperson an einem Tisch Platz genommen hat und bei einer Kellnerin ein Getränk bestellte, die Zielperson war zu diesem Zeitraum alleine an dem Tisch. Durch unauffällige Position seiner Kamera konnte unser Ermittler den Verdächtigen die ganze Zeit filmen. Der Verdächtige nahm wieder sein Handy in die Hand und begann angeregt Nachrichten zu schreiben und zu lesen und der Verdächtige führte kurz darauf ein Telefonat. Der Inhalt des Telefonats konnte von unserem Ermittler nur teilweise verstanden werden, da die Geräuschkulisse in dem Café sehr hoch war. Aber die Mimik der Zielperson wurde durch den Ermittler so interpretiert, dass es zumindest ein angenehmes Gespräch war, da immer wieder gelacht wurde und die Zielperson deutlich entspannt aussah, im Gegensatz zu der Beobachtung vom Mittag im Schnellrestaurant, wo Nachrichten gelesen wurden aber kaum eine Reaktion erkennbar gewesen ist.

Nach ungefähr 3 Minuten wurde das Gespräch der Zielperson beendet und unser Ermittler bestellte nun ebenfalls bei einer Kellnerin ein Getränk und nach ungefähr 5 Minuten konnte der Ermittler sehen, dass eine Frau das Café betrat. Diese Frau schaute sich suchend in dem Café um als ob sie jemanden suchen würde, und der Ermittler hat dann aus seinem Instinkt heraus die Position der Kamera so verändert das nun diese Frau gefilmt wurde. Die Frau fixierte nun die Zielperson und diese bemerkte nun die Anwesenheit der Frau und winkte mit dem linken Arm die Frau zu sich an seinen Sitzplatz. Die Begrüßung der Beiden wurde auch von uns gefilmt und wir konnten sehen, dass die beiden offensichtlich vertraut miteinander umgingen, aber keinerlei Küsse oder offensichtliche Zärtlichkeiten austauschten. Merkwürdig erschienen allerdings das Verhalten der Frau die darauf zu achten schien das beide nicht, als offensichtliches Paar zu erkennen waren. Das war aber eher das Bauchgefühl und der Instinkt des Ermittlers und das war kein konkreter Beweis für den vermuteten Verdacht unserer Mandantin. Nach weiteren ca. 20 Minuten haben die Zielperson und die Frau das Café verlassen und verabschiedeten sich voneinander und der Verdächtige stieg in sein Fahrzeug.

Die Frau ging zu Fuß bis zu einer Seitenstraße und in diese bog sie ab und war aus dem Sichtfeld des Ermittlers verschwunden. Die Zielperson wurde nun im Fahrzeug durch uns verfolgt und sie begab sich ohne weitere Unterbrechungen direkt an die Anschrift der Mandantin wo sie mit der Zielperson gemeinsam wohnt. Es wurde dokumentiert wie die Mandantin die Zielperson begrüßte und beide begaben sich in das gemeinsame Haus. Nachdem der Ermittler seinen Bericht und Dokumentation an die Zentrale gesendet hat, wurden alle Erkenntnisse zu dem Fall chronologisch aufgearbeitet und der Mandantin wurde am Folgetag vereinbarungsgemäß der Bericht zugesendet. Wir haben dann die Mandantin angerufen und abgeklärt, inwieweit eine weitere Observation gewünscht ist und haben ihr unsere Sicht auf den Fall erläutert. Wir konnten keine eindeutigen Beweise sichern, die die Vermutung der Mandantin bestätigten und haben ihr gesagt das es evtl. ein normales Verhalten der Zielperson ist und wir niemanden beschuldigen, wenn wir nicht sicher sind. Wir haben die Mandantin auf die Filmaufnahmen aus dem Café hingewiesen und sie gebeten die Aufnahmen zu prüfen, da letztlich ihre Einschätzung zu dem gefilmten Sachverhalt ausschlaggebend ist. Offensichtlich war die Mandantin davon überzeugt, dass es sich hier nicht um ein normales Treffen handelte und wir wurden von ihr beauftragt herauszufinden, ob der Verdächtige konkret mit dieser Frau auf den Aufnahmen aus dem Café eine Affäre haben könnte. Wir haben dann alle weiteren Maßnahmen mit der Mandantin abgesprochen und am nächsten Tag die Observation fortgesetzt.


Am nächste Tag wurde beobachtet das die Zielperson sich, wie am Vortag, wieder zu ihrem Arbeitsplatz begeben hat und dort auch wieder auf demselben Parkplatz ihr Fahrzeug abgestellt hat. Sie betrat das Firmengebäude und war dann nicht mehr zu sehen da sich das Büro der Zielperson auf dem verschlossenen hinteren Teil des Firmengelände lag. Davon wurden Fotos gemacht und auch von dem Moment wo die Zielperson das Firmengebäude betrat. Am Vortag wurde durch eine Gartenbaufirma das Gelände betreten und der Ermittler nutzte dies, um sich eine Tarnung zuzulegen, indem er die Firma der Zielperson anrief und mitteilte, dass er ein Mitarbeiter der Gartenfirma sei die noch einige Werkzeuge abholen müsste da diese von Azubi vergessen wurden einzuladen. Dies schien keinen Verdacht zu erzeugen da die Mitarbeiterin der Firma sofort kooperativ war und mittelte das man einfach vorbeikommen solle. Der Ermittler sagte der Frau am Telefon, das er einen Mitarbeiter in der Nähe habe und der in den nächsten 30 Minuten vor Ort wäre. Der Ermittler hat sich zu diesem Zweck vor Ermittlungsbeginn einen entsprechenden Look zugelegt in dem er eine grüne Arbeitshose und Weste und Arbeitsschuhe angezogen hat. Unser Ermittler parkte nun sein Fahrzeug, um um keinen Verdacht zu erzeugen und parkte außerhalb des Sichtfeld um dann ungefähr 400 Meter zu Fuß in Richtung der Firma der Verdächtigen zu gehen.

Dort angekommen klingelte der Ermittler am Eingangstor und teilte dort mit das er von der Gartenbaufirma XY sei und mit Frau XY aus dem Sekretariat besprochen habe das man noch ein paar Werkzeuge abholen müsse, die der Firmenazubi verlegt habe und man diese nun suchen müsse. „Ist in Ordnung, die Frau XY hat mich schon informiert. Sie könne in Ruhe ihre Werkzeuge suchen, wir waren ja alle mal Azubis  …“ Daraufhin dankte der Ermittler der Stimme aus der Gegensprechanlage und das Eingangstor öffnete sich und er betrat nun die Hofinnenseite der Firma. Der Ermittler holte nun eine Rasenschere aus seiner Arbeitshose und ging Richtung des Panoramafenster wo er vorgab den Rasen zu prüfen. Dabei konnte festgestellt werden das der Verdächtige sich in einem Skypegespräch befand und das die Gesprächspartnerin eindeutig dieselbe Frau war wie am Vortag in dem Café.

Die Zielperson bemerkte den Ermittler nicht da sie mit dem Rücken zum Fenster saß und so der Ermittler den Verdächtigen sehen konnte aber nicht umgekehrt. Der Ermittler konnte also dokumentieren das die Zielperson sich mit der Frau auch während der Arbeitszeit, wenn auch nur virtuell am Bildschirm, getroffen hat. Dieses virtuelle Treffen dauerte mindestens 10 Minuten und der Verdächtige schien die Observierung durch unseren Detektiv nicht zu bemerken. Um aber keinen Verdacht bei anderen Firmenangehörigen zu erzeugen hat sich der Ermittler nach ca. 15 Minuten wieder von dem Firmengelände entfernt und begab sich wieder zu seinem Fahrzeug und leitet diesen neuen Erkenntnisgewinn an den Chefermittler weiter.
Nachdem der Detektiv das Analysegespräch am Telefon mit der Zentrale geführt hat und alle weiteren Informationen und Bilder dem Chefermittler vorlagen haben wir uns entschieden die Mandantin über den aktuellen Ermittlungsstand umgehend zu informieren. Wir haben die Mandantin dann zunächst einmal behutsam darauf vorbereitet, dass wir neue Erkenntnisse haben, die leider dafür sprechen, dass der Verdächtige zumindest regelmäßigen Kontakt zu der Frau hat.
Alle Informationen, die wir neu gewinnen konnten, insbesondere das wir beweisen konnte das die Zielperson sich auch virtuell mit besagter Frau getroffen hat, führte dazu das an diesem Moment von der Mandantin die Rückmeldung bekamen, dass wir nun weitere Ermittlungsschritte einleiten sollten. Unsere Mandantin war nun absolut sicher das ihr Partner sie mit dieser Frau betrügt und teilte uns mit das sie weitere Beweise benötige, die das genau dokumentieren. Wir haben dann unseren Detektiv wieder vor das Firmengelände des Verdächtigen positioniert und der Verdächtige verließ nach ungefähr einer Stunde das Firmengelände in Richtung Parkplatz wo er in sein Auto stieg und losfuhr. Der Ermittler folgte dem Verdächtige und dieses Mal begab er sich nicht zu einem Schnellrestaurant, sondern er fuhr wieder in Richtung Bundesstraße, wie am Vortag als die Zielperson Feierabend hatte. Die Fahrt endete dann auch wieder im selben Nachbarort wie am Vortag und der Verdächtige parkte sein Fahrzeug in einer Straße und verließ sein Fahrzeug. Der Ermittler parkte etwas abseits jedoch, ohne den Verdächtigen aus dem Fokus zu verlieren. Die Zielperson ging in eine Bäckerei mit angeschlossenem Cafébereich und setzte sich an einen Tisch wo bereits eine Person zuvor Platz genommen hatte. Diese Person war die identische Frau, die am Vortag im Café vom Verdächtigen getroffen wurde und am Vormittag im virtuellen Treffen als dieselbe Frau identifiziert wurde.
Jetzt konnte der Ermittler durch seine Position im Eingangsbereich genau den Tisch observieren wo der Verdächtige und die besagte Frau saßen. Es wurden Fotos von der Szenerie gemacht und es konnte auf Fotos festgehalten werden, das die Zielperson die Hand der Frau ergriff und diese in seine Hände legte. Daraufhin beugte sich die Frau zum Verdächtigen und der Verdächtige küsste nun die Frau auf den Mund und das wieder holte sich zwei bis dreimal, sodass der Ermittler die Gelegenheit hatte davon Fotos zu machen, was die beiden Personen die observiert wurden nicht bemerkten, denn sie setzten den Austausch von Zärtlichkeiten fort. Der Ermittler hatte nun genug Beweise gesammelt damit wir der Mandantin etwas ganz konkretes vorlegen konnten. Nach erneuter Rücksprache mit unserer Zentrale sendete er uns alle Beweismittel, die er beschaffen konnte zu.
Der Chefermittler hat dann die Mandantin über den neuen Sachstand informiert und sendete ihr alle Fotos zu damit sie sich selber ein Bild von der Szenerie machen konnte. Das war für die Mandantin sicherlich ein bitterer Erkenntnisgewinn und nicht einfach zu verarbeiten. Jedoch konnte sie nun alle Schritte in die Wege leiten, die sie für richtig empfand und zog ihre Konsequenzen aus dem Verhalten ihres untreuen Partners. Wir waren froh darüber der Mandantin helfen zu können Gewissheit über eine unklare Sachlage zu bekommen und das nach nur zwei Ermittlungstagen, obwohl die Mandantin bereit war eine durchaus längere Observation in Erwägung zu ziehen.

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